Über mich

IMGP5983swSeit ich denken kann, liebe ich Geschichten. Meine Mutter las mir Geschichten vor, als ich es selbst noch nicht konnte. Zu Beginn meiner Schulkarriere brauchte es einige Zeit, bis die einzelnen Buchstaben einen Wortsinn für mich ergaben. Doch dann war jedes Lesen eines Buches mit Glücksgefühlen verbunden.
Deutsch war dann auch mein Lieblingsfach, Aufsätze meine Leidenschaft. Ich versuchte, aus jedem Thema eine Geschichte zu machen. Sachliche Auseinandersetzungen lagen mir gar nicht.
Mit acht Jahren schrieb ich mein erstes selbst illustriertes Büchlein, mit Sechzehn wurde eine meiner Kurzgeschichten in der Zeitschrift Musenalp veröffentlicht.

Kurze Zeit später lernte ich Jesus kennen. Hoffnung zog neu in mein Leben ein.
Ich absolvierte eine Ausbildung zur Physiotherapeutin, heiratete meine erste Liebe und wir wurden mit einer Tochter gesegnet.
Lesen und Schreiben gerieten in den Hintergrund, denn ich investierte mich in meine kleine Familie und in viele verschiedene Freiwilligenprojekte.
„Lesen? Nur Zeitverschwendung! Und wenn, dann ein „sinnvolles“ Buch, sicher keinen Roman.“ Tragischerweise beugte ich mich der allgemeinen Weltansicht um mich herum und kämpfte mich durch ein Sachbuch nach dem anderen. Oft blieb kaum was hängen, Lesen war weit entfernt vom Vergnügen.
Bis ich eines Tages etwas Wesentliches verstand: Jesus hat auf Erden Geschichten erzählt. Geschichten, in denen sich seine Freunde wiederfanden. Geschichten, die einen tieferen Sinn verbargen. Geschichten, aus denen sie etwas fürs Leben ziehen konnten.
Und ich habe realisiert, dass „Geschichten“ die Sprache ist, die zu meinem Herzen spricht. Ein guter Roman ist für mich oft die bessere Predigt. Wenn ich etwas „durchleben“ kann, dann wird es ein Teil von mir und Wahrheit kann ihre Wurzeln in meinem Herzen schlagen.
Dass ich meine Leidenschaft und meine Begabung ausleben kann, ist ein grosses Geschenk, das ich zuerst und vor allem meinem Gott zu verdanken habe. Darum beginnen meine Bücher mit Soli deo gloria – Gott allein die Ehre.
Im Gegensatz zu meiner ersten veröffentlichten Geschichte sollen meine Romane neben ent-(spannenden) Stunden auch Hoffnung und Ermutigung bringen. Wenn jemand nach dem Lesen seinen Alltag mit neuem Mut anpackt, oder sogar etwas für sein eigenes Leben mitnehmen kann, dann habe ich mein Ziel erreicht.