Q&A, Vorschau

Buch oder E-Reader?

Bis vor zwei Jahren war ich harte Verfechterin des echten, gebundenen Buches. Doch dann entdeckte ich amerikanische Romane. Aber ich traute meinem Englisch noch nicht so ganz und wünschte mir ein „Buch“, das mir Wörter, die ich noch nicht kenne auf einen Klick übersetzt.

Und da landete ich beim E-Reader. Genauer gesagt bei einem Kindle-E-Reader, da die amerikanischen Bücher nur im Kindle Format laufen.

Bald war ich stolze Besitzerin und ich muss sagen, ich liebe ein handfestes Buch mit Cover immer noch ein klein bisschen mehr. Aber praktischer ist der E-Reader halt doch. Drei, vier Bücher mit in die Ferien nehmen? Kein Problem mit Schleppen… Schnell ein gutes Buch finden und es in der nächsten halben Stunde beginnen? Keine Versandkosten? Lange Wartezeiten aus den USA vermeiden? Das alles ist schon seeehr praktisch mit dem E-Reader.

Doch die Vorteile des gedruckten Buches sind auch nicht zu verachten: Sie stehen einem IMMER zur Verfügung.  Man kann sie IMMER lesen (auch im Sonnenschein im Nowhere auf der einsamen Insel oder im Kerzenschein in der Alphütte ohne Strom).

Und ein neues Buch in den Händen zu halten, die Seiten unter den Fingern zu spüren, den ganz eigenen Geruch einzuatmen, den an neuen Büchern haftet und die allererste Seite aufzuschlagen mit dieser freudigen Erregung, eine ganz neue Welt zu entdecken – diese ganze Sinnlichkeit ist bei einem gebundenen Buch unübertroffen.

Ihr seht, mein Herz ist geteilter Meinung in diesem Bereich. Aber am Schluss bleibt immer der Inhalt eines Buches – und der ist wichtiger als die Form.

Und ja, mein elektronisches Büchergestell ist mit 152 Büchern in den letzten knapp zwei Jahren doch schon einiges grösser als mein „richtiges“ Büchergestell.

Mein E-Book gibt es nun ab sofort hier bei Amazon:

Und wenn es euch gefallen hat, dann gebt doch eine kurze Bewertung ab (natürlich ohne  viel zu verraten!), damit künftige Leser einen Eindruck bekommen und auf das Buch aufmerksam werden. Danke euch herzlich!